Fütterung im Alter
Fütterung im Alter sollte sich daran orientieren, was ein älteres Pferd tatsächlich kauen, verdauen und verwerten kann. Zahnstatus, Körpergewicht, Muskulatur und Fressverhalten sind dabei oft aussagekräftiger als das Lebensalter allein. Vor einer größeren Futterumstellung lohnt deshalb die Ursachenklärung: Schlechte Zähne, Schmerzen oder Stoffwechselerkrankungen lassen sich nicht durch ein energiereicheres Produkt lösen.
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Bei eingeschränkter Kauleistung können eingeweichte Fasern, Heucobs oder geeignete Mash-Lösungen die Raufutterversorgung ergänzen. Eiweiß, Energie, Mineralstoffe sowie Zucker- und Stärkegehalt müssen weiterhin zur Gesamtration passen. Veränderungen werden langsam eingeführt und Gewicht, Kotkonsistenz sowie Fressdauer beobachtet. Frisches Wasser bleibt besonders bei eingeweichten Futtermitteln wichtig. Frisst ein Senior sehr langsam, kann eine ruhige Fressmöglichkeit ohne Konkurrenz ebenso entscheidend sein wie die Zusammensetzung der Ration. Mehrere kleinere Mahlzeiten können große Einzelportionen ersetzen.
Im Mittelpunkt stehen Kautauglichkeit, Nährstoffdichte, Mahlzeitengröße und die Anpassung der Raufutterversorgung an den einzelnen Senior. Weitere Beiträge zeigen, wie Konsistenz und Gesamtration mit Zahnstatus, Gesundheitszustand, Körpergewicht und tatsächlichem Bedarf abgestimmt werden können.



