Verladehilfen
Verladehilfen können beim Training unterstützen, wenn sie dem Pferd Orientierung geben und nicht als Mittel zum Erzwingen des Einsteigens verwendet werden. Seitliche Begrenzungen, lange Führseile oder optische Gassen müssen so eingesetzt werden, dass niemand in gefährliche Zug- oder Quetschbereiche gerät. Hinter dem Pferd gespannte Seile können bei falscher Handhabung erhebliche Risiken verursachen.
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Oft ist ein sauber vorbereiteter Anhänger mit rutschfestem Boden und guter Beleuchtung wichtiger als zusätzliche Hilfsmittel. Das Pferd sollte vorwärts, anhalten und rückwärts auf Signal beherrschen, bevor die Situation enger wird. Jede Hilfe wird schrittweise eingeführt. Wenn mehrere Personen helfen, sollten Rollen und Signale vorher abgesprochen sein. Unkoordinierter Druck von hinten und gleichzeitiges Ziehen vorne macht die Situation für das Pferd schwer verständlich. Eine Hilfe ist nur dann sinnvoll, wenn sie sich sofort zurücknehmen lässt, sobald das Pferd den gewünschten Schritt selbständig anbietet.
Unterschiedliche Hilfen werden danach beurteilt, ob sie Orientierung geben, den Raum begrenzen oder lediglich zusätzlichen Druck erzeugen. Beratungs- und Sicherheitsbeiträge zeigen, welche Lösungen zu Anhänger, Trainingsstand und Pferd passen und warum eine technische Hilfe ruhiges Verladetraining nicht ersetzen kann.



