Anbindestricke
Ein Anbindestrick muss sich sicher greifen, zuverlässig befestigen und im Alltag kontrolliert lösen lassen. Material, Länge und Beschläge sollten zur Situation passen, denn am Putzplatz gelten andere Anforderungen als beim kurzfristigen Anbinden unterwegs. Zu lange Stricke können in den Bewegungsraum des Pferdes geraten, sehr kurze Varianten lassen kaum Spielraum für eine entspannte Kopfhaltung.
Mehr erfahren
Panikhaken bieten eine schnelle Lösemöglichkeit, funktionieren aber nur dann zuverlässig, wenn Mechanik und Feder sauber und unbeschädigt bleiben. Karabiner und Ringe sollten keine scharfen Kanten zeigen; ausgefranste Seile oder beschädigte Ummantelungen gehören ersetzt. Elastische oder nachgebende Elemente können Belastungsspitzen mindern, dürfen aber nicht dazu verleiten, ein unsicheres Anbindesystem zu kompensieren. Entscheidend bleibt außerdem ein geeigneter Anbindepunkt und eine Anbindehöhe, bei der sich das Pferd nicht leicht mit einem Bein über den Strick stellen kann.
Bei der Auswahl sollten Material, Verschluss, sinnvolle Länge und Pflege zusammen betrachtet werden. Der Strick ist damit Teil eines sicheren Anbindesystems und nicht bloß ein Zubehörteil, das nach Farbe oder Preis gewählt wird.
Anbindestricke im Pferdealltag verständlich erklärt
Für Anbindestricke sind noch keine Beitragsarten veröffentlicht.



