Weidewalzen
Weidewalzen können nach Frosthebungen oder leichten Trittschäden dazu beitragen, lockeren Boden wieder anzudrücken. Sinnvoll ist das nur, wenn der Untergrund die Belastung verträgt. Auf nasser Erde erhöht zusätzliches Gewicht die Verdichtungsgefahr und kann Wasser- sowie Luftführung verschlechtern. Vor dem Walzen sollte deshalb die Bodenfeuchte geprüft werden, nicht nur der Kalender.
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Arbeitsbreite und Füllgewicht müssen zum Zugfahrzeug und zur Größe der Fläche passen. Eine sehr schwere Walze ist nicht automatisch wirksamer, wenn sie zu tief einsinkt. Auch Steine, Maulwurfshügel oder starke Fahrspuren brauchen häufig eine andere Bearbeitung. Nach dem ersten Abschnitt lohnt ein Kontrollgang, bevor die gesamte Weide bearbeitet wird. So lässt sich erkennen, ob die Grasnarbe eben anliegt, ohne unnötig verdichtet zu werden. Die Unterseiten zu Weidewalzen behandeln Beratung, Einsatz und Vergleiche.
Besonders auf schweren Böden ist Zurückhaltung wichtig: Eine optisch glatte Oberfläche sagt wenig darüber aus, ob darunter Porenraum verloren gegangen und die natürliche Wasserführung verschlechtert worden ist. Dort steht die Frage im Mittelpunkt, wann Rückverfestigung wirklich hilft und wann Zurückhaltung besser ist.



