FAQ Weidewalzen
Bei Weidewalzen wird häufig gefragt, ob jede Weide im Frühjahr grundsätzlich gewalzt werden sollte. Dafür gibt es keine pauschale Antwort. Entscheidend sind Frosthebung, Bodenfeuchte und tatsächlicher Zustand der Grasnarbe. Auf nassem Boden kann das Gewicht Poren zusammendrücken und die Wasser- sowie Luftführung verschlechtern. Eine optisch unebene Fläche braucht ebenfalls nicht immer eine Walze; tiefe Trittschäden oder Maulwurfshügel können andere Maßnahmen erfordern.
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Füllbare Modelle sollten nur so schwer gemacht werden, wie es der Boden verträgt. Nach wenigen Bahnen lässt sich prüfen, ob die Narbe angelegt wird oder Fahrspuren entstehen. Auch Zugfahrzeug und Reifendruck beeinflussen die Belastung. Die FAQ-Beiträge zu Weidewalzen klären solche typischen Fragen. Ein gleichmäßigeres Oberflächenbild nach dem Walzen ist nur dann positiv, wenn keine tiefen Fahrspuren entstehen und Wasser nach Niederschlag weiterhin ohne neue Staunässe ablaufen kann.
Bodenart und Hanglage verändern diese Einschätzung zusätzlich und sollten mitbedacht werden. Sie helfen, den Einsatz nach dem Bodenzustand zu entscheiden und einen festen Kalender nicht mit einer fachlich passenden Maßnahme zu verwechseln.



