Longierpeitschen
Die Longierpeitsche verlängert den Arm des Menschen und dient als optisches sowie akustisches Signal, nicht zum Antreiben durch ständigen Kontakt. Länge und Balance müssen zum Radius des Longierkreises passen, damit die Spitze gezielt bewegt werden kann, ohne unkontrolliert zu schwingen. Eine zu schwere Peitsche ermüdet die Hand und macht feine Signale schwieriger.
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Vor dem Einsatz sollte das Pferd an Bewegungen der Peitsche gewöhnt sein, besonders wenn es negative Erfahrungen gemacht hat. Ausreichend Platz schützt andere Personen und Pferde vor versehentlichem Kontakt. Griff, Schaft und Schlag werden regelmäßig auf Brüche geprüft. Für kleinere Plätze kann eine etwas kürzere, gut ausbalancierte Peitsche praktischer sein als ein sehr langes Modell, dessen Schlag ständig Boden oder Bande berührt. Beim Handwechsel muss genügend Raum vorhanden sein, damit das Umgreifen ruhig erfolgt und das Pferd nicht durch zufällige Bewegungen irritiert wird.
Länge, Balance und Griff werden danach eingeordnet, wie groß der Zirkel ist und welche Signale gegeben werden sollen. Übungen zur Position und dosierten Körpersprache ergänzen Sicherheitsregeln für Abstand, Aufbewahrung und einen Einsatz, bei dem die Peitsche Signalhilfe statt Druckmittel bleibt.
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