Fliegensprays
Fliegensprays können den Insektenschutz zeitweise ergänzen, doch Wirkung und Verträglichkeit unterscheiden sich je nach Wirkstoff, Konzentration und Anwendung deutlich. Vor großflächigem Einsatz ist deshalb sinnvoll, Etikett und Zulassung zu prüfen und empfindliche Pferde zunächst an einer kleinen Hautstelle zu testen. Augen, Schleimhäute, offene Hautstellen und je nach Produkt weitere Körperbereiche müssen ausgespart werden.
Mehr erfahren
Schweiß, Regen oder intensives Wälzen können die Schutzdauer verkürzen, weshalb pauschale Zeitangaben im Alltag nur begrenzt helfen. Stark riechende Mittel sind nicht automatisch wirksamer, und häufiges Nachsprühen sollte die angegebene Dosierung nicht überschreiten. Beim Auftragen in geschlossenen Räumen ist gute Belüftung wichtig. Bei Turnier- oder Weidepferden ist außerdem relevant, wie leicht sich das Mittel gleichmäßig verteilen lässt und ob Kleidung, Sattelzeug oder Decken damit in Kontakt kommen dürfen. Auch die verwendete Sprühflasche gehört zur Kontrolle, weil ein ungleichmäßiger oder tropfender Sprühkopf schnell zu stark konzentrierten Stellen im Fell führen kann.
Wirkstoffart, Auftragung, Hautverträglichkeit und tatsächliche Schutzdauer stehen bei Fliegensprays im Mittelpunkt. Vertiefungen behandeln Dosierung, Aufbewahrung und sinnvolle Kombinationen mit Masken, Decken oder anderen mechanischen Schutzmaßnahmen.



