FAQ Seniorenfutter
Fütterungsfragen verändern sich bei Pferdesenioren oft schleichend. Häufig wird gefragt, wann ein spezielles Seniorenfutter nötig wird. Das Alter allein reicht dafür nicht aus; Körperzustand, Zähne, Kauvermögen, Verdauung, Aktivität und die bisherige Ration sind wichtiger. Ein Pferd, das sein Raufutter gut frisst und Gewicht hält, braucht nicht automatisch ein anderes Kraftfutter.
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Sinkt das Gewicht oder fallen lange Fresszeiten, Futterwickel oder schlecht gekautes Raufutter auf, sollte zuerst die Ursache fachlich geprüft werden. Seniorenfutter unterscheiden sich stark in Energiegehalt, Faseranteil und notwendiger Einweichung. Die Tagesmenge muss zur gesamten Ration passen. Häufige kleine Mahlzeiten können bei manchen älteren Pferden praktischer sein als große Portionen. Bei Erkrankungen wie Stoffwechsel-, Leber- oder Nierenproblemen gehört die Rationsplanung zum Tierarzt beziehungsweise qualifizierten Fütterungsberater.
Werden Teile des Raufutters ersetzt, muss die Versorgung mit strukturwirksamer Faser in der gesamten Ration bewusst erhalten bleiben. Diese FAQ hilft deshalb, Alter, Zahnstatus und tatsächlichen Nährstoffbedarf zu verbinden, statt „Senior“ als automatische Produktkategorie zu verstehen.



