Anwendung Seniorenfutter
Im Alltag lässt sich Seniorenfutter am besten einsetzen, wenn jede Portion nach Gewicht statt nach Schaufelgefühl bemessen wird. Die empfohlene Tagesmenge wird auf die übrige Ration abgestimmt und bei größeren Mengen auf mehrere Mahlzeiten verteilt. Muss das Produkt eingeweicht werden, werden Wasser und Quellzeit gemäß Herstellerangabe gewählt. Vor dem Füttern sollte die Konsistenz gleichmäßig und die Temperatur angenehm sein.
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Ältere Pferde brauchen ausreichend Ruhe am Fressplatz, besonders wenn sie langsamer kauen oder in der Gruppe leicht verdrängt werden. Nach der Mahlzeit zeigt ein Blick in Trog und Umgebung, ob Reste, Futterwickel oder auffälliges Sortieren auftreten. Seniorenfutter wird nicht einfach zusätzlich gegeben, wenn das Gewicht sinkt; Ursache, Zähne und Gesamtration sollten mitgeprüft werden. Bei einer Umstellung erfolgt die Anpassung schrittweise. Regelmäßiges Wiegen beziehungsweise objektive Körperzustandskontrolle hilft, Veränderungen zu erkennen.
Bei eingeweichten Rationen sollte die Wassermenge so gewählt werden, dass das Pferd die Portion sicher aufnehmen kann und keine trockenen Klumpen zurückbleiben. So bleibt die Anwendung individuell und nachvollziehbar, statt allein vom aufgedruckten Altersbereich des Futters bestimmt zu werden.



