Monchina

Herkunft und Geschichte
Monchina ist eine Pferderasse aus Spanien, mit regionalem Schwerpunkt im östlichen Kantabrien sowie in angrenzenden Gebieten Nord-Burgos/Baskenland. Die autochthone nordiberische Rasse weist laut spanischem Landwirtschaftsministerium historische Einflüsse alter keltischer Pony-Populationen auf und wird unter der Bezeichnung Monchina geführt.
Erscheinungsbild
Monchina ist ein kleiner, rustikaler Bergpferdetyp.
Größe und Gewicht
Für das Stockmaß nennt die Fachbasis bis etwa 147 cm; amtliche Referenzhöhe 147 cm. Beim Gewicht werden amtliche Referenzwerte etwa 250 kg bei Hengsten und 200 kg bei Stuten angegeben.
Körperbau
Über den allgemeinen Typ hinaus liegen derzeit keine ausreichend belastbaren Detailangaben zu Kopf, Hals, Rumpf, Hinterhand und Fundament vor.
Farben und Abzeichen
Dokumentiert sind Rappe und Braun. Kleine weiße Kopfabzeichen sind zulässig; Fuchs ist laut MAPA nicht zugelassen.
Charakter und Verhalten
MAPA beschreibt die Population als eher schwierig und scheu. Das ist eine populationsbezogene amtliche Beschreibung und keine Aussage über jedes einzelne Tier.
Bewegung und Gangarten
Ein detaillierter Bewegungsstandard oder besondere zusätzliche Gangarten sind in der aktuellen Fachbasis noch nicht belastbar beschrieben.
Einsatzmöglichkeiten
Ursprüngliche Nutzung
Traditionell wurde Monchina als regionales Gebrauchspferd in extensiven Landnutzungssystemen gehalten und eingesetzt.
Heutige Nutzung
Heute dient sie vor allem der extensiven Landschaftspflege, der Erhaltungszucht und – laut MAPA – auch der Fleischproduktion.
Haltung und Gesundheit
Haltung
Die Rasse ist sehr robust und an schwierige Berg- und Randstandorte angepasst. Traditionell wird sie extensiv in Bergregionen gehalten.
Gesundheit und mögliche rassetypische Risiken
MAPA nennt in den beschriebenen Beständen eine geringe Krankheitsinzidenz. Daraus wird ausdrücklich keine allgemeine Gesundheitsgarantie für die Rasse abgeleitet.
Zucht und Verbreitung
Das Zuchtziel ist der Erhalt des autochthonen rustikalen Bergpferdetyps. Die Bestände liegen vor allem im östlichen Kantabrien, im nördlichen Burgos und in den Encartaciones des Baskenlands.
Status der Population
Monchina wird als offiziell anerkannte spanische autochthone Rasse geführt. Für den Bestand gilt außerdem: Die genaue aktuelle Gefährdungskategorie ist noch zu prüfen.
Zusammenfassung
Monchina ist eine Pferderasse aus Spanien, mit regionalem Schwerpunkt im östlichen Kantabrien sowie in angrenzenden Gebieten Nord-Burgos/Baskenland. Die autochthone nordiberische Rasse weist laut spanischem Landwirtschaftsministerium historische Einflüsse alter keltischer Pony-Populationen auf und wird unter der Bezeichnung Monchina geführt. Monchina ist ein kleiner, rustikaler Bergpferdetyp. Traditionell wurde Monchina als regionales Gebrauchspferd in extensiven Landnutzungssystemen gehalten und eingesetzt. Heute dient sie vor allem der extensiven Landschaftspflege, der Erhaltungszucht und – laut MAPA – auch der Fleischproduktion. Das Zuchtziel ist der Erhalt des autochthonen rustikalen Bergpferdetyps.
