Pflege Sperrriemen
Der Sperrriemen ist schmal und wird über Lochungen und Schlaufen regelmäßig gebogen und gespannt. Gerade deshalb sollte das Leder weich, sauber und frei von eingerissenen Stellen bleiben. Nach dem Reiten können Schweiß und Hautfett mit einem leicht feuchten Tuch entfernt werden. Bei gründlicherer Lederpflege ist sparsame Anwendung sinnvoll, damit der Riemen nicht übermäßig weich oder rutschig wird.
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Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Lochungen, weil dort kleine Risse unter Zug schnell größer werden können. Auch die Schlaufe am Reithalfter sollte fest sitzen und keine scharfen Kanten bilden. Nach Nässe trocknet das Leder langsam bei normaler Temperatur. Ein beschädigter Zusatzriemen sollte nicht provisorisch verlängert oder mit ungeeigneten Löchern weiterverwendet werden.
Die Pflegebeiträge zeigen, welche Schäden sich noch sinnvoll pflegen oder fachgerecht beheben lassen und bei welchen belasteten Stellen der Riemen besser ersetzt wird. Ein selten genutzter Riemen sollte getrennt kontrolliert werden, bevor er wieder an die Trense kommt; gerade trockene Lochungen oder lange geknickte Stellen können unbemerkt spröde geworden sein.



