Sicherheit Parasitenmittel Stall
Bei Parasitenmitteln für Stallbereiche darf die Anwendung nie nach Augenmaß erfolgen. Kennzeichnung, zugelassener Verwendungszweck, Dosierung und persönliche Schutzmaßnahmen sind verbindlich. Pferde, andere Tiere, Kinder, Futtermittel und Trinkwasser werden entsprechend den Produktvorgaben vom behandelten Bereich ferngehalten. Köder oder Konzentrate müssen so gesichert sein, dass kein Tier sie aufnehmen kann. Mehrere Mittel werden nicht kombiniert, wenn dies nicht ausdrücklich vorgesehen ist.
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Besonders bei Sprüh- oder Nebelverfahren braucht es ausreichende Lüftung und die festgelegte Wiederbetretungszeit. Verschüttete Produkte werden nicht mit bloßen Händen aufgenommen. Parasitenmittel im Stall können auch Nichtzielorganismen und Umweltbereiche betreffen; deshalb sind Abflüsse und Außenflächen zu schützen. Bei Unsicherheit über Befall oder Mittelwahl ist fachliche Beratung die sicherere Lösung. Treten beim Pferd Hautveränderungen, Atemwegsprobleme oder andere Beschwerden auf, ersetzt eine Stallbehandlung keine tierärztliche Diagnose.
Anwendungsstellen werden so gewählt und gekennzeichnet, dass Pferde, Hunde, Katzen und Wildtiere keinen direkten Kontakt zu Wirkstoffen oder Ködern erhalten. Sicherheit heißt hier, so wenig wie möglich zu improvisieren und jede chemische Maßnahme nachvollziehbar, gezielt und kontrolliert durchzuführen.



