Anwendung Massagegeräte
Eine ruhige Gewöhnung macht Massagegeräte für Pferde deutlich leichter einschätzbar. Zunächst wird das ausgeschaltete Gerät gezeigt und am Körper angelegt, danach kann auf niedriger Stufe an einer gut bemuskelten, unempfindlichen Stelle begonnen werden. Die Bewegung bleibt langsam und gleichmäßig, ohne lange auf einem Punkt zu verharren. Knochenkanten, Gelenke und empfindliche Regionen werden ausgespart.
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Während der gesamten Anwendung zeigen Haltung, Atmung und Muskeltonus, ob das Pferd entspannt bleibt. Ein Schritt zur Seite muss nicht dramatisch sein, wiederholte Abwehr sollte aber nicht ignoriert werden. Dauer und Intensität richten sich nach Herstellerangabe und gegebenenfalls einem abgestimmten Therapieplan. Nach dem Training ist es sinnvoll, erst den allgemeinen Zustand des Pferdes zu prüfen, statt jedes warme Areal automatisch zu massieren. Massagegeräte werden nach Gebrauch gereinigt und sicher ausgeschaltet gelagert.
Beim Wechsel auf eine andere Körperregion wird die Intensität erneut niedrig begonnen, weil Empfindlichkeit und Muskelmasse deutlich variieren können. Bei Schmerzen, Lahmheit oder auffälliger Schwellung gehört die Ursache geklärt, bevor die nächste Massageeinheit geplant wird.



