Sicherheit Kühlgamaschen
Kühlgamaschen werden sicher eingesetzt, wenn Kälte, Druck und Zeit gleichzeitig kontrolliert bleiben. Sehr kalte Einsätze können Haut und Gewebe belasten, besonders wenn sie direkt und lange aufliegen. Deshalb gelten die Temperatur- und Anwendungsangaben des Herstellers sowie gegebenenfalls tierärztliche Vorgaben. Verschlüsse werden so angelegt, dass die Gamasche nicht rutscht, aber auch nicht einschnürt.
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Während der Nutzung sollte das Pferd beobachtet werden; Unruhe, deutliche Hautveränderung oder zunehmender Schmerz sprechen gegen ein blindes Fortsetzen. Beschädigte Gelpacks dürfen nicht weiterverwendet werden. Kühlgamaschen sind außerdem keine Methode, um eine unklare Lahmheit „wegzukühlen“ und danach normal weiterzutrainieren. Bei Verletzungsverdacht, starker Schwellung oder anhaltender Wärme ist fachliche Abklärung erforderlich. Das Produkt wird außerhalb der Reichweite von Pferden gelagert, damit Packs nicht zerbissen werden.
Während des Führens oder Transports bleibt das Kühlsystem nur am Bein, wenn Bauart und Herstellerangabe eine sichere Bewegung ausdrücklich zulassen. Sicherheit bedeutet somit, Kühlung als begrenzte Maßnahme zu verstehen und nicht als Ersatz für Diagnose, Ruhe oder eine gezielte Behandlung.



