Sicherheit Kappzaum
Ein Kappzaum muss vor jeder Arbeit auf korrekten Sitz und intakte Beschläge geprüft werden. Das Nasenteil darf nicht auf den weichen unteren Nasenbereich rutschen, weil dort starker Druck besonders problematisch ist. Gleichzeitig darf das Kopfstück bei seitlichem Zug nicht über das Auge verdrehen. Ringe, Gelenke und Nähte müssen fest sein; lose Metallteile können Haut oder Knochen verletzen und sich unter Zug weiter öffnen.
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Sehr schwere Modelle sollten nicht unnötig lange am Pferd bleiben. Beim Longieren wird die Longe nur am vorgesehenen Ring befestigt und so geführt, dass keine ruckartigen Kräfte entstehen. Ein Kappzaum bietet keine Berechtigung, ein Pferd mit Gewalt nach innen zu stellen. Sicherheit bedeutet vielmehr, kleine Signale zu geben und sofort nachzulassen. Bei sichtbaren Druckstellen, Scheuern oder Abwehrreaktionen wird der Sitz überprüft und die Arbeit beendet.
Auch beim Anbinden ist Vorsicht nötig, denn nicht jede Bauart besitzt eine geeignete Sollbruchstelle. Das Kopfstück ist für kontrollierte Arbeit gedacht und sollte entsprechend bewusst eingesetzt werden.



