Sicherheit Hufschuhe
Sicherheit bei Hufschuhen beginnt mit einem Sitz, der unter Bewegung geprüft wurde. Ein Modell kann im Stand passend wirken und sich auf tiefem Boden, in Wendungen oder bei höherem Tempo dennoch verdrehen. Neue Schuhe werden deshalb zunächst auf kurzen, kontrollierbaren Strecken getestet. Vor jedem Einsatz sind Verschlüsse, Riemen, Sohlen und gegebenenfalls Gaiter auf Schäden zu prüfen.
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Lose Teile können verloren gehen oder sich ungünstig am Bein bewegen. Werden wiederholt Scheuerstellen, Druckempfindlichkeit oder ein veränderter Gang beobachtet, sollte der Schuh nicht einfach fester geschlossen werden. Dann sind Maße, Hufbearbeitung und Modellwahl neu zu beurteilen. Auch der Untergrund zählt: Glatte Flächen, tiefer Schlamm und sehr steiniges Gelände stellen unterschiedliche Anforderungen an Profil und Halt. Hufschuhe ersetzen keine fachgerechte Hufpflege und keine Abklärung bei Lahmheit. Wer Ersatzschuh, Werkzeug oder Befestigungsteil mitführt, kann unterwegs auf einen Defekt reagieren.
Nach steinigen Strecken wird das Sohlenprofil auf festgesetzte Fremdkörper kontrolliert, bevor der Schuh erneut verwendet wird. Die sicherste Lösung bleibt ein passender Schuh, dessen Zustand und Sitz regelmäßig kontrolliert werden.



