Anwendung Gewöhnungssachen
Gewöhnungssachen lassen sich in den Alltag integrieren, ohne daraus jedes Mal eine eigene Trainingsstunde zu machen. Eine Plane kann beispielsweise am Rand des Platzes liegen, während zunächst bekannte Führübungen stattfinden. Später wird sie als klar abgegrenzte Aufgabe einbezogen. Pylonen markieren Wege, ein großer Ball kann in sicherer Entfernung stehen, und unterschiedliche ungefährliche Untergründe erweitern die Erfahrungen des Pferdes.
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Neue Gegenstände werden nicht gleichzeitig eingesetzt, damit Reaktionen verständlich bleiben. Die Anwendung richtet sich danach, wofür Gelassenheit später gebraucht wird: Geräusche am Stall, bewegte Dinge auf dem Turnierplatz oder ungewohnte Materialien beim Verladen stellen unterschiedliche Anforderungen. Gewöhnungssachen sollten daher gezielt gewählt werden, statt eine zufällige Sammlung von Reizen aufzubauen. Nach einer kurzen neuen Aufgabe folgt etwas Bekanntes.
So kann das Pferd Spannung wieder abbauen und behält Orientierung. Im praktischen Einsatz zählt nicht, wie viele Gegenstände akzeptiert werden, sondern ob das Pferd auch bei Überraschung ansprechbar bleibt und sich nach kurzer Zeit wieder regulieren kann.



