Sicherheit Fliegensprays
Sprühnebel in Gesicht und Atemwege gehört zu den vermeidbaren Risiken bei Fliegensprays. Am Kopf sollte deshalb nur so gearbeitet werden, wie es die Produktanleitung vorsieht, häufig über ein Tuch oder die Hand statt direkt aus der Flasche. Augen, Nüstern, Maul, Schleimhäute und offene Hautstellen bleiben geschützt. Der Anwender beachtet ebenfalls die Kennzeichnung, wäscht sich nach dem Auftragen die Hände und vermeidet unnötiges Einatmen.
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In geschlossenen Stallbereichen ist gute Lüftung wichtig. Unterschiedliche Mittel werden nicht eigenmächtig gemischt, weil sich Verträglichkeit und Wirkung dadurch unvorhersehbar verändern können. Fliegensprays müssen außerdem getrennt von Futter, Medikamenten und Kinderzugang gelagert werden. Reagiert das Pferd mit deutlicher Rötung, Schwellung, starkem Juckreiz oder Unwohlsein, wird das Produkt entfernt beziehungsweise nicht weiter eingesetzt und fachlicher Rat eingeholt.
Vor einer großflächigen Anwendung sollte außerdem geklärt sein, ob das Mittel für tragende, kranke oder besonders empfindliche Tiere besondere Einschränkungen nennt. Sicherheit bedeutet hier vor allem, Etikett und Dosierung ernst zu nehmen, sensible Körperzonen auszusparen und Hautreaktionen nicht als normale Begleiterscheinung abzutun.



