Sicherheit Fliegenmasken
Bei einer Fliegenmaske entscheidet die Passform darüber, ob sie schützt oder selbst zum Risiko wird. Das Netz darf weder an den Augen anliegen noch bei Kopfbewegungen nach innen gedrückt werden. Besonders wichtig sind weiche, sauber anliegende Ränder, weil eingeklemmte Haare, Sand oder harte Nähte schnell scheuern können. Zu lockere Modelle bergen dagegen die Gefahr, sich an Zaun, Ast oder Futterraufe zu verhaken.
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Verschlüsse müssen sicher schließen, ohne am Unterkiefer oder an der Ganasche zu drücken. Vor jedem Aufsetzen lohnt ein kurzer Blick auf Risse, ausgefranste Kanten, lockere Klettflächen und verformte Verstärkungen. Auf der Weide wird außerdem kontrolliert, ob das Pferd mit der Maske uneingeschränkt trinken, fressen und seine Umgebung wahrnehmen kann.
Bei gereizten, tränenden oder verletzten Augen ist eine Fliegenmaske kein Ersatz für fachliche Abklärung. Sicherheit bedeutet deshalb mehr als einen festen Sitz: Das Modell muss zum Kopf passen, intakt bleiben und täglich so kontrolliert werden, dass kleine Veränderungen früh auffallen.



