Sicherheit Anhängerkupplungen
Vor einer Fahrt mit Pferd gehört die Anhängerkupplung zu den Punkten, die bewusst kontrolliert werden sollten. Der Kupplungskopf muss vollständig auf dem Kugelkopf sitzen und eindeutig verriegelt sein. Kontrollanzeigen werden nur nach Herstellerangabe interpretiert; ein halb geschlossener Mechanismus darf nicht durch Nachdrücken oder improvisierte Sicherungen ersetzt werden. Das Abreißseil wird an der vorgesehenen Stelle geführt, nicht beliebig um Bauteile gelegt.
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Nach dem Ankuppeln ist das Stützrad vollständig hochzudrehen und zu sichern, damit es während der Fahrt keinen Bodenkontakt bekommt. Elektrische Verbindung und Beleuchtung werden ebenfalls geprüft. Verschleiß, ungewöhnliches Spiel oder verformte Teile sind Gründe, das Gespann nicht einfach weiter zu nutzen. Bei Anhängerkupplungen mit Reibbelägen müssen Kugelkopf und Beläge sauber und passend gewartet werden.
Sicherheit bedeutet hier vor allem, die Verbindung jedes Mal in derselben Reihenfolge zu prüfen. Ein kurzer Zugtest und die Sichtkontrolle vor dem Beladen sind deutlich sinnvoller als die Annahme, die Kupplung sei vom letzten Einsatz noch korrekt eingestellt.



