Seniorendecken
Seniorendecken sind keine eigene technische Deckenklasse, sondern eine Auswahl, die auf die veränderten Bedürfnisse eines älteren Pferdes abgestimmt wird. Manche Senioren verlieren leichter Gewicht oder bauen weniger Muskulatur auf, andere tragen weiterhin ein dichtes Winterfell und benötigen kaum zusätzliche Wärme. Deshalb gehören Körperzustand, Schur, Haltung und Wetter vor der Füllstärke betrachtet.
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Ein weicher, gut verteilter Sitz ist besonders wichtig, wenn Widerrist oder Schulter weniger gepolstert sind. Verschlüsse sollten sich zuverlässig bedienen lassen und weder beim Liegen noch beim Aufstehen stören. Unter der Decke wird regelmäßig auf Wärme, Feuchtigkeit und Scheuerstellen geprüft. Bei sehr alten oder schmalen Pferden kann es sinnvoll sein, Decken häufiger neu anzupassen, weil kleine Veränderungen der Körperform den Sitz deutlich beeinflussen. Auch beim Liegen sollte beobachtet werden, ob Verschlüsse oder Gurte Druck erzeugen. Ältere Pferde ruhen mitunter länger und reagieren deshalb stärker auf Details, die während kurzer Bewegung kaum auffallen.
Wärmebedarf, Passform und einfache Handhabung sind die wesentlichen Kriterien bei Decken für ältere Pferde. Die Vertiefungen unterstützen bei Auswahl, Pflege und der Entscheidung, ob eine leichtere oder stärkere Lösung zum individuellen Zustand passt.



