Offenstallraufen
Offenstallraufen müssen Raufutter so anbieten, dass die Gruppe ruhig fressen kann und gleichzeitig möglichst wenig Futter durch Nässe oder Verschmutzung verloren geht. Anzahl und Anordnung der Fressplätze sind dabei ebenso wichtig wie die eigentliche Bauform. Zu wenige gut erreichbare Plätze können Konkurrenz verstärken, während ungünstige Öffnungen Risiken für Kopf oder Gliedmaßen schaffen.
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Dachüberstand und Standort beeinflussen, wie trocken Futter und Boden rund um die Raufe bleiben. Werden Netze oder Spargitter eingesetzt, müssen Maschen, Befestigung und Abstand zur Konstruktion zur Nutzung passen. Die Befüllung sollte möglich sein, ohne zwischen drängende Pferde treten zu müssen. Auch alte Futterreste und verschmutzte Bereiche brauchen eine gute Erreichbarkeit bei der Reinigung. Mehr Tiefe bieten Beiträge zu Fressplatzgestaltung, Raufenarten, Reinigung, Anschaffung und dem Verhalten der Gruppe am Futter.
Sie helfen dabei, Fressverhalten, Gruppendynamik, Witterung und den täglichen Arbeitsablauf gemeinsam zu berücksichtigen. Bei neuen Raufen lohnt es sich, die Gruppe während der ersten Fütterungen bewusst zu beobachten, weil sich Engstellen und bevorzugte Fressplätze erst im Verhalten zeigen.



